Griechenland von A bis Z: Orte und Regionen
Das kleine Ortsverzeichnis: Inseln, Städte, Regionen und antike Stätten mit einer kurzen Einordnung.
Griechische Ortsnamen begegnen dir bei der Reiseplanung ständig: auf Fahrplänen, in Flugsuchen, auf Hotelseiten. Dieses Verzeichnis ordnet die wichtigsten in wenigen Sätzen ein. Für Hintergründe zu den Inselgruppen siehe Griechische Inseln im Überblick, für Städte und antike Stätten auf dem Festland Griechisches Festland.
A
Ägina. Saronische Insel vor Athen, von Piräus in gut einer Stunde erreichbar. Bekannt für Pistazien und den Aphaia-Tempel.
Agios Nikolaos. Hafenstadt an der Mirabello-Bucht in Ostkreta, Ausgangspunkt für Bootsfahrten nach Spinalonga.
Alonissos. Ruhige Insel der Sporaden im Meeresnationalpark, Lebensraum der Mittelmeer-Mönchsrobbe.
Athen. Hauptstadt Griechenlands mit Akropolis, Plaka und großen Museen. Wichtigster Flughafen und mit Piräus und Rafina Sprungbrett zu den Inseln.
Athos. Östlichste Halbinsel der Chalkidiki und autonome Mönchsrepublik. Besuche nur für Männer mit Genehmigung, Bootsfahrten entlang der Küste für alle.
C
Chalkidiki. Halbinsel südöstlich von Thessaloniki mit den drei Fingern Kassandra, Sithonia und Athos. Badeziel für Nordgriechenland.
Chania. Stadt im Westen Kretas mit venezianischem Hafen und eigenem Flughafen. Ausgangspunkt für Balos, Elafonisi und die Samaria-Schlucht.
Chios. Insel der Nordägäis, bekannt für Mastix und die mittelalterlichen Dörfer im Süden.
Chora. Kein einzelner Ort, sondern die übliche Bezeichnung für den Hauptort einer Insel, etwa auf Naxos, Mykonos oder Folegandros.
D
Delos. Unbewohnte Insel bei Mykonos mit einer der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Griechenlands, als Tagesausflug erreichbar.
Delphi. Antikes Heiligtum des Apollon am Parnass, rund zwei bis drei Autostunden von Athen.
E
Elafonisi. Strand und Schutzgebiet im Südwesten Kretas mit flachem Wasser und rosa schimmerndem Sand.
Epidauros. Antikes Heiligtum auf der Peloponnes mit dem berühmten, akustisch herausragenden Theater.
Euböa. Zweitgrößte griechische Insel, über Brücken mit dem Festland verbunden.
F
Folegandros. Kleine Kykladeninsel mit einer Chora auf einer Steilküste, ruhiger als die Nachbarinseln.
H
Heraklion. Größte Stadt Kretas mit Flughafen, Hafen und Archäologischem Museum, nahe der Palastanlage Knossos.
Hydra. Saronische Insel ohne Autoverkehr im Hauptort, Lastentransport mit Eseln und Maultieren.
I
Igoumenitsa. Hafenstadt im Epirus, Ankunftshafen vieler Fähren aus Italien und Ausgangspunkt nach Korfu.
Ikaria. Insel der Nordägäis, bekannt für ihre entspannte Lebensart und Thermalquellen.
Ioannina. Hauptstadt des Epirus am Pamvotida-See, Tor zum Zagori.
Ithaka. Kleine Ionische Insel zwischen Kefalonia und dem Festland, mythologische Heimat des Odysseus.
K
Kalamata. Hafenstadt im Süden der Peloponnes mit Flughafen, bekannt für Oliven.
Kavala. Hafenstadt in Ostmakedonien mit Flughafen in der Nähe und Fährverbindung nach Thassos.
Kefalonia. Größte Ionische Insel mit Bergen, Höhlen und Stränden wie Myrtos, eigener Flughafen.
Korfu. Grüne Ionische Insel mit venezianisch geprägter Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört.
Kos. Insel im Dodekanes mit Flughafen, Radwegen und Sandstränden, nah an der türkischen Küste.
Kreta. Größte Insel Griechenlands mit zwei großen Flughäfen, Hochgebirge und langer Badesaison. Mehr auf der Seite Kreta.
L
Lefkada. Ionische Insel, über einen Damm mit dem Festland verbunden. Bekannt für Strände unter weißen Klippen.
Lesbos. Große Insel der Nordägäis mit Flughafen bei Mytilini, bekannt für Ouzo, Olivenöl und Vogelbeobachtung.
M
Meteora. Klöster auf hohen Sandsteinfelsen bei Kalambaka in Thessalien, UNESCO-Welterbe.
Milos. Vulkanische Kykladeninsel mit bizarren Felsküsten und Badebuchten.
Monemvasia. Befestigte Stadt auf einem Felsen vor der Ostküste der Peloponnes.
Mykene. Burg und Ausgrabungsstätte der mykenischen Kultur auf der Peloponnes mit dem Löwentor.
Mykonos. Kykladeninsel mit Flughafen, bekannt für Windmühlen, Nachtleben und hohe Preise.
N
Nafplio. Hafenstadt auf der Peloponnes, erste Hauptstadt des modernen Griechenland, Ausgangspunkt für Mykene und Epidauros.
Naxos. Größte Kykladeninsel mit fruchtbarem Inland, langen Sandstränden und kleinem Flughafen.
O
Olymp. Höchster Berg Griechenlands, Wanderziel mit Ausgangspunkt Litochoro.
Olympia. Austragungsort der antiken Olympischen Spiele im Westen der Peloponnes.
P
Parga. Küstenort im Epirus, in der Nähe des Flughafens Preveza.
Paros. Kykladeninsel mit den Orten Parikia und Naoussa, gut für Inselhopping.
Patmos. Insel im nördlichen Dodekanes mit dem Johanneskloster und der Grotte der Offenbarung.
Patras. Drittgrößte Stadt Griechenlands und wichtiger Fährhafen für Verbindungen nach Italien.
Pilion. Bergige Halbinsel bei Volos mit Steindörfern, Wäldern und Stränden.
Piräus. Größter Hafen Griechenlands, Ausgangspunkt der meisten Fähren in die Ägäis.
Preveza. Stadt am Ambrakischen Golf, Flughafen für Lefkada und Parga.
R
Rafina. Hafen an der Ostküste Attikas für Fähren zu den nördlichen Kykladen.
Rethymno. Stadt an der Nordküste Kretas mit Altstadt und venezianischer Festung.
Rhodos. Größte Insel des Dodekanes mit mittelalterlicher Altstadt, Lindos und viel Badeküste.
S
Samaria-Schlucht. Bekannte Schluchtenwanderung im Westen Kretas, meist von Mai bis Oktober begehbar.
Samos. Grüne Insel der Nordägäis mit Flughafen, Heimat des Pythagoras.
Santorini. Vulkaninsel der Kykladen mit Caldera, Orten wie Fira und Oia und eigenem Flughafen.
Sifnos. Kykladeninsel mit Töpfertradition und guter Küche.
Skiathos. Badeinsel der Sporaden mit vielen Sandstränden und einem Flughafen direkt am Meer.
Skopelos. Bergige Sporadeninsel mit Pinienwald, per Fähre von Skiathos oder Volos erreichbar.
Symi. Kleine Insel im Dodekanes mit farbigem Hafenort, beliebter Ausflug von Rhodos.
T
Thassos. Grüne Insel im Norden der Ägäis, per Fähre ab Keramoti und Kavala.
Thessaloniki. Zweitgrößte Stadt Griechenlands mit Flughafen, Uferpromenade und byzantinischen Kirchen.
Tinos. Kykladeninsel mit bedeutender Wallfahrtskirche und vielen Taubenhäusern.
V
Vergina. Ort in Zentralmakedonien mit den Königsgräbern der antiken makedonischen Herrscher.
Volos. Hafenstadt in Thessalien am Pilion, Fähren zu den Sporaden.
Z
Zagori. Bergregion im Epirus mit Steindörfern, Bogenbrücken und der Vikos-Schlucht.
Zakynthos. Ionische Insel mit Flughafen, bekannt für Steilküsten und Badebuchten im Süden.
Fragen und Antworten
- Warum schreiben sich griechische Orte so unterschiedlich?
- Griechisch wird in einem eigenen Alphabet geschrieben, für die Umschrift ins lateinische Alphabet gibt es mehrere Systeme. Deshalb begegnen dir etwa Chania, Hania und Xania oder Piräus, Piraeus und Pireas. In diesem Verzeichnis verwenden wir die im Deutschen gebräuchliche Schreibweise.
- Welche Orte gehören zum UNESCO-Welterbe?
- Unter anderem die Akropolis in Athen, Delphi, Olympia, Epidauros, Mykene und Tiryns, Meteora, der Berg Athos, die Altstädte von Rhodos und Korfu, Mystras, Delos, Vergina sowie das Kloster und die Grotte der Offenbarung auf Patmos. Die vollständige Liste führt die UNESCO.
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Stand der Angaben: 26. Oktober 2026. Flugpläne, Fährverbindungen und Preise ändern sich von Saison zu Saison; maßgeblich sind die aktuellen Angaben der Airlines, Reedereien und Behörden.